Presse
Hier können Sie einige Pressemitteilungen über Monika Hahn-Nanninga und "Lernen Ohne Grenzen" Leck nachlesen.
04. Juni 2008 Sylter Spiegel:

20. August 2009 Sylter Spiegel:

Wenn Mama Deutschunterricht hat
(sh:z/Hallo Sylt vom 08.07.2007)
Im Rahmen der Integrationskurse für Zuwanderer gibt es nun auch ein Betreuungsangebot für die Kinder.
Jeden
Morgen um 8.45 Uhr versammelt sich eine kleine Gruppe vor der Alten
Post: Junge Mütter aus Ghana, Algerien, Somalia oder Thailand übergeben
ihren Nachwuchs in die liebevollen Hände von zwei Tagesmmüttern, denn
sie selbst müssen bis zum Mittag die Schulbank drücken.
Sechs
Monate lang werden die Zuwanderinnen mit Grundkenntnissen der deutschen
Sprache, Kultur, Geschichte und Rechtsordnung vertraut gemacht. Für die
Dauer dieses Integrationskurses hat das Bildungszentrum "Lernen ohne Grenzen"
aus Leck zwei qualifizierte Fachkräfte mit der Betreuung der acht
Kinder im Alter zwischen fünf Monaten und fünf Jahren betraut. Heike
Bielenberg und Andrea Giemza sind selbst Mütter von kleinen Kindern und
werden morgens mit freudestrahlenden Gesichtern von ihren kleinen
Schützlingen begrüßt. Dann geht es erst einmal raus an die frische
Luft. Ein Spaziergang durch die Fußgängerzone Richtung Strand oder
Spielplatz sorgt für den richtigen Appetit beim anschließenden
Frühstück.
"Leider felht uns noch ein eigener kindgerechter
Aufenthaltsraum", erzählt Andrea Giemza, "zum Glück dürfen wir das
Spielzimmer in der Alten Post
benutzen und uns bei schlechtem Wetter dort aufhalten." Beim Frühstück
sind die beiden Betreuerinnen vor allem Vermittler zwischen den
Kulturen, denn die Kinder waren bisher nur mit ihren eigenen Sitten und
Gebräuchen vertraut, sprechen nur ihre Muttersprache. Behutsam werden
sie mit der deutschen Sprache und Kultur bekannt gemacht, denn
"Integration ist nich nur für die Erwachsenen wichtig", so Heike
Bielenberg. Spätestens im Kindergartenalter kann es zu Problemen
kommen. Wie zum Beispiel bei der fünfjährigen Yasmin aus Afrika, die im
Herbst einen Kindergartenplatz in Westerland bekommt und sich bisher
nur auf Englisch verständigen kann. Doch nicht nur die sprachliche
Barriere kann den Kleinen im Weg stehen, Anpassungsschwierigkeiten gibt
es in jeder Hinsicht. " Das geht schon damit los, dass manche
Frühstücksbrote in Zeitungspapier gewickelt sind", erzählt die
Ernährungsexpertin Giemza, " damit würde das Kind im Kindergarten und
in der Schule sofort komisch auffallen. Wir versuchen dann den Eltern
zu erklären, dass es andere Möglichkeiten gibt."
Wichtig ist den beiden Profi-Müttern, dass die Kinder gesund ernährt
werden, sich viel an der frischen Luft bewegen, Toleranz und soziales
Verhalten lernen. Mit viel Geduld und liebevollem Lob sorgen die
"Ersatzmütter" dafür, dass die Kinder die "Spielregeln" verinnerlichen,
die sie brauchen werden, um sich in Deutschland zurecht zu finden.
Doch bei all dem pädagogisch wertvollen Rüstzeug für die Zukunft
vergessen Andrea Giemza und Heike Bielenberg nicht, was das
Allerwichtigste ist: "Die Kleinen sollen auch einfach nur mal Kind sein
dürfen uns Spaß haben."
Zertifikat „Deutsch“ erstmalig auf Sylt zu erwerben
(Westerland, 8. Mai 2007 | Presseinfo 050-05-2007)
Auf
Initiative des Sozialzentrums Sylt findet seit Montag erstmalig auf
Sylt ein „Integrationskurs für Zuwanderer“ statt. Über einen Zeitraum
von 6 Monaten wird der Sitzungsraum der Alten Post jeweils montags bis
freitags in der Zeit von 8.45 Uhr bis 12.45 Uhr zum Klassenzimmer.
Bislang wurden diese Kurse nur auf dem Festland angeboten, was
insbesondere Müttern mit Kindern die Teilnahme sehr erschwerte. Diese
Hürde ist nun genommen.
Für
die Dauer des Kurses ist eine Betreuung der insgesamt acht Kinder
zwischen 3 Monaten und 5 Jahren gewährleistet. So können sich die 19
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Algerien, China, Georgien, Ghana,
Philippinen, Togo, Thailand und der Türkei ganz auf ihre insgesamt 630
Unterrichtseinheiten konzentrieren.
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Ziele
des 600stündigen Sprachkurses und des 30stündigen Orientierungskurses
sind der Erwerb „ausreichender“ Sprachkenntnisse und die Vermittlung
von Grundkenntnissen zur Rechtsordnung, Geschichte und Kultur in
Deutschland, um alle mit den Lebensverhältnissen so weit vertraut zu
machen, dass sie ohne Hilfe und Vermittlung Dritter in allen
Angelegenheiten des täglichen Lebens selbstständig handeln können
(Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). So können auch die
Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt nach Ablegung einer
erfolgreichen Sprachprüfung und des Tests zum Orientierungskurs durch
ein Zertifikat steigen. Zudem wird die Einbürgerungszeit um volle zwölf
Monate auf sieben Jahre verkürzt. Träger des Kurses ist in diesem Fall
das Bildungszentrum „Lernen ohne Grenzen“ aus Leck, dessen Leiterin Monika Hahn- Nanninga
mit verschiedenen Lehrkräften das Angebot inhaltlich gestaltet. Die
Finanzierung erfolgt über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge,
dessen Regionalkoordinator Rainer Biermann sich heute persönlich vor
Ort einen Eindruck verschaffte. Der nächste Integrationskurs für
Zuwanderer ist bereits ab Herbst 2007 vorgesehen. Interessenten wenden
sich bitte an das Sozialzentrum Sylt. Ansprechpartner in dieser
Angelegenheit ist der federführende Fallmanager Martin Hurst, Telefon
04651/ 851-723. Über die Website des Bundesamtes für Migration und
Flüchtlinge (www.bamf.de) können weitere Informationen abgerufen werden.
Sprachkurs für ausländische Bürger
(sh:z/Der Insel Bote vom 02.06.2006)
Ein
Integrations-Sprachkurs für Spätaussiedler, Migranten, Flüchtlinge und
ausländische Mitbürger startet am Mitwoch, 1. März, im Bildungszentrum Lernen ohne Grenzen.
Ziel des Kurses sind ausreichende Sprachkenntnisse und
gesellschaftliche Orientierung. Neben dem Unterricht findet eine
sozialpädagogische Betreuung statt. Der Kurs findet täglich von 8.15
bis 12.15 Uhr statt.
"Lernen Ohne Grenzen" - Bildungszentrum will Lernfähigkeit optimieren
(sh:z/Sylter Rundschau vom 19.11.2005)
Das Bildungszentrum "Lernen ohne Grenzen" aus Leck bietet am 20. Dezember auf Sylt drei Kurse im Hedigenwai
3 an. Bei "Lernen Lernen" (16-18.30 Uhr) werden Kinder, Jugendliche und
Erwachsene dort gefördert, wo Bildung manchmal aufhört: bei der
Fähigkeit zu lernen.Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro.
Ab 16.30
Uhr wollen die Kursleiterinnen mit "Lele" für bessere Noten sorgen,
u.a. mit Techniken wie das Schulwissen besser lernbar gemacht werden
kann. Von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr gibt es einen "Grammatik Crash
Kursus" , Teilnahme: 30 Euro. Referentin der letzten beiden
Veranstaltungen ist Monika Hahn-Nanninga.